Berufsbekleidung gibt es auch bei hollic.de

Nicht nur in manchen Schulen gibt es Bekleidungsvorschriften, auch wenn dies eher selten der Fall ist. Später mal, im Erwachsenenleben, haben viele nicht mehr die Wahl zwischen Jeans oder Stoffhose, Bluse oder T-Shirt, denn sie müssen eine Uniform tragen.

Grün, grün, grün sind alle meine Kleider

Viele Berufe schreiben dem Arbeitnehmer vor, was er während der Dienstzeit zu tragen hat. Polizisten müssen je nach Bundesland noch in grün oder blau herumlaufen, Köche tragen oft weiß und die obligatorische Kopfbedeckung, Schornsteinfeger wird man immer in schwarzer Kluft antreffen, Krankenschwestern und Ärzte hingegen in weiß. Letztere Beispiele machen natürlich Sinn, niemand möchte gerne von einem Arzt angefasst werden, bei dem man den Eindruck hat, auch nur ein Händeschütteln würde den eigenen Zustand rapide verschlechtern.

Ja, auch bei Hollic gibt es Vorschriften

Es gibt Arbeitnehmer, die nicht immer exakt dieselbe Kleidung tragen müssen, allerdings bleibt der Stil meist gleich. Ein Bankkaufmann kann zwischen grauem und schwarzem Anzug wählen, die Krawattenfarbe kann sich von Tag zu Tag ändern, aber Anzug bleibt als Basis bestehen. Dasselbe trifft auf Wäschemodels zu, wie man sie bei Hollic sehen kann. Mal tragen sie Spitze, mal ganz bequeme Unterwäsche, mal klassisch schwarz, mal kunterbunt, aber in einem Pelzmantel werden wir sie eher nicht zu sehen bekommen

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 Fotoquelle: http://maiscio.blogspot.com/2010/03/more-blue-jeans.html

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Hollahi, Hollaho, Hollic


Eine ganz fesche Mode lässt sich mancherorts in Deutschland finden, allerdings eher in Regionen, die unter 500.000 Einwohner haben und deren Altersdurchschnitt bei sportlichen 52,4 Jahren liegt: Die Tracht. Man findet sie vor allem in Bayern, doch ist sie wahrscheinlich auf Grund des weltbekannten Oktoberfests auch anderen ein Begriff, die schöne Lederhose und das schicke Dirndl.

Nicht nur ihr


Allerdings sind die Bayern da keine große Ausnahme. Tracht oder regional-traditionelle Kleidung gibt es auch im Norden und auch gar in der Nähe unserer Hauptstadt Berlin. Südlich davon findet man in Brandenburg den sogenannten Spreewald , der vor allem für seine leckeren Gurken und Bootsfahrten bekannt ist.Es ist ein schöner Fleck auf Erden, den es sich lohnt, zu besuchen.

Das ist nichts für mich, ich bevorzuge hollic.de


Viele junge Menschen würden im Alltag eher selten auf die Idee kommen, in Tracht herumzulaufen, dies ist vor allem in Großstädten der Fall. Wer schon einmal in München war, wird wissen, wie viele Menschen dort im Dirndl herumhüpfen (und nein, Kellnerinnen zählen nicht). Genau, es lässt sich überhaupt niemand finden. Für das Oktoberfest macht man den Spaß gerne mit, schließlich ist man nicht ganz allein damit, da fällt es nicht so auf, aber abseits des Oktoberfestes zeigt sich ein anderes Bild. Die meisten achten auf edle Kleidung, wie z.B. Wäsche von hollic und Kleider von den ganz großen Designern.

Vereinsmode

Sie macht uns gleich, zeigt unsere Zusammengehörigkeit. Vereinsmode.
Eigentlich komisch, dass diese so beliebt ist, denn im Prinzip ist es wie eine Art Schuluniform in der Freizeit. Ein einheitliches T-shirt, oft noch eine passende Hose dazu. Doch gegen eine Schuluniform würde sich wohl fast jeder hier in Deutschland wehren, warum also nicht gegen diese einheitliche Vereinsmode?
Ganz einfach, weil Vereinsmode immer noch einen gewissen Hang zur Individualität zeigt. Sie macht nur die Mitglieder gleich und zeigt ihren festen Zusammenhalt, doch niemand Anderes sonst wird dieses Outfit vorweisen können. Man erregt eindeutig Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit und fühlt sich dabei wohl, man denkt sich: Ja, schau her, ich bin hier Mitglied, ich kann das! Man fühlt sich als etwas Besonderes.

Wer die Wahl hat...

Zudem kommt dazu, dass man sich in den meisten Fällen den Verein selbst ausgesucht hat und stolz auf seine Mitgliedschaft ist. Es ist also trotz der gleichen Hintergrundidee, etwas ganz Anderes als die einheitlichen Röcke und Blusen, die eine Schule vorschreiben würde. Weiterhin hat man die freie Wahl, ob man dieses Club T-shirt überhaupt tragen möchte oder nicht und vorallem wann... weitere Stylingvorschriften gibt es ebenso wenig. Also weiterhin gilt: her mit der Vereinsmode, darüber freut sich eigentlich jeder.

Du kennst hollic nicht? Und tschüß

'He was a punk and she did ballet'

So singt Avril Lavigne in ihrem Song 'Skaterboy'. Ein Mädchen und ein Junge die optisch so rein gar nicht zueinander passen, darum geht es. Die Optik verhindert letztendlich die Beziehung.
Das klingt merkwürdig, doch viel zu oft passiert so etwas wirklich, sei es nun aus eigener Überzeugung oder weil einem etwas von Anderen eingeredet wird...
Angelehnt an den Song würde das also heißen: Er ist also Punk und tierisch verliebt in sie, eine schicki-micki Ballerina... doch er sagt sich selbst, dass kann nicht gut gehen, wir sind schon optisch so verschienden, dass kann gar nicht passen. Er weiß nicht, dass sie zur gleichen Zeit das Gleiche denkt. Merkwürdig was Kleidung alles ausmachen kann.
Schlimmer noch aber ist der Fall, wenn einem die Freunde einen Floh in das Ohr setzen. Andauernd von verschiedenen Seiten gesagt zu bekommen: Schau dir den doch einmal an! Wie der aussieht! Das ist doch nicht dein Ernst. Mit soetwas würde ich mich ja nicht auf die Straße trauen. Wenn du mit dem Unterwegs bist komm ich nicht mit, ist ja peinlich. Bist du dir wirklich sicher, dass du den willst? Nein, nicht mehr jedenfalls, denkt sich unsere Ballerina... als sie ihn das nächste Mal sieht schafft sie es nicht ihm in die Augen zuschauen, was soll sie jetzt sagen? Sie bricht den Kontakt zu ihm urplötzlich ab, ihre Freunde sind ganz stolz auf sie, wie es ihr geht sehen sie nicht...

Hollic? Was ist das?

Ihm geht es nicht anders. Auch seine Freunde haben die ganze Zeit auf ihn eingeredet. Schau sie dir an, eine Ballerina? Das ist Omasport, der war vor 60Jahren 'in'. Wahrscheinlich ist sie komplett altmodisch, geht nicht auf Partys, weil sie immer nur trainiert, trinkt keinen Alkohol, und von Seiten wie hollic.de hat sie wahrscheinlich noch nie etwas gehört. Doch ihm ist es plötzlich egal, er ist wild entschlossen es auf einen Versuch ankommen zu lassen und dann steht sie vor ihm. Sie sieht etwas grau im Gesicht aus, tiefe Trauer in den Augen? Doch dann glättet sich die Stirn wieder und mit einer ziemlich gelangweilten Stimme sagt sie ihm, dass sie ihn nicht wieder sehen möchte. Er ist wie vor den Kopf geschlagen. Er kommt ihrem Wunsch nach und sie sehen sich nicht wieder.
Jahre später sieht sie ihn mit seiner Freundin - und die passt sogar optisch. Sie wird ganz wehmütig, hängt ihr Herz immer noch an ihm?
Und so endet der Song mit: 'We are in love, haven't you heard?'

 

                            

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 Fotoquelle:http://1.bp.blogspot.com/_00B1KkFMhEs/RcXRe8uK8oI/AAAAAAAAADk/jvo_T9e-fXg/s400/ball.jpg

Blog URL: http://littleshotblog.blogspot.com/

 

Handarbeit wie in den alten Zeiten

Sticken, Weben, Nadelbinden, Nähen und vorallem Stricken . Früher gehörte das zum Alltag einer Frau. Die Kleidungsstücke wurden selbst hergestellt, heute ist das Handwerk fast aus dem Alltag verschwunden. Genäht wird hin und wieder noch, wenn ein Knopf abgerissen ist oder eine Naht sich löst. Oma stopft auch hin und wieder mal die Socken, wenn ein Loch sich hineingeschlichen hat. Doch richtig Kleidung in eigener Handarbeit fertig stellen? So etwas gibt es wohl kaum noch. Sicher viele Großeltern beherrschen das Handwerk noch und Stricken ihren Enkeln zu Weihnachten auch gerne einen Schal und eine Mütze. Doch bei der jüngeren Generation stößt man bei diesem Thema auf Ratlosigkeit. Kleidungsstücke selbst zu Stricken oder Häkeln erfordert viel Geduld und Zeitaufwand und Beides ist wohl nur noch selten vorhanden. Ich selbst habe angefangen einen Schal zu stricken
und musste selbst voller Entsetzen feststellen, wie aufwendig die Prozedur der Herstellung ist. Hut ab vor denen die noch ganze Pullis selber stricken.

Original mal anders


Doch warum diese Art der Fertigung nicht mehr weitergegeben wird, bleibt eine andere Frage. Natürlich rentieren sich maschinell hergestellte Kleidungsstücke viel eher. Massenproduktion ist möglich und zwar billig und schnell. Doch warum gibt es nicht einmal mehr von Oma einen Pulli geschenkt? Vielleicht, weil gestrickte Sachen nicht mehr dem 'Trend' entsprechen. Weil es eben auch nach 'Oma-Style' aussieht? Nicht eng genug sitzt, dass man auch jede Falte der Unterwäsche sehen kann?
Heute Morgen habe ich in der Bahn eine Frau getroffen, die einen selbstbestickten Schal trug, das fand ich auf der einen Seite toll, auf der Anderen nicht, denn es sah sehr schlecht und unordentlich gearbeitet aus. Doch wenn man sich dafür interessiert, warum sollte man sich nicht mit dem Thema beschäftigen. Man muss ja nicht gleich seinen 'ersten Versuch' in der Öffentlichkeit tragen, doch ich persönlich würde es schade finden, wenn das Wissen: 'Wie stricke ich einen eigenen Pullover', in meiner Familie verloren ginge.

 

 Fotoquelle: http://madelinetosh.typepad.com/photos/uncategorized/2007/11/09/seawool.jpg